

Neues aus dem Club
De „Rathausplatz“ war voll
Auch das 10. NOCC-Schlachtfest in der Ludwig-Eckes-Halle war der Renner. Schon kurz nach dem Start des Vorverkaufs hieß es ausverkauft. 260 Gäste fanden sich auf dem alten Rathausplatz am Sonntag, den 01.02. ein und waren mit dem, was der NOCC an Programm und Speisen servierte, voll und ganz zufrieden. Die eigenen Beiträge des Clubs, ob Vorspiel, Vorträge, Tanz oder Gesang wurden mit großem Beifall von den Narren bedacht. Auch die beiden Gäste, Boris Feldmann und Johannes Pschierer erhielten langanhaltenden Applaus für ihre Vorträge. In der Pause, von 4 x 11 Minuten, wurde die bekannte und beliebte Wurstplatte des NOCC verteilt. Alles wurde wie immer frisch vorbereitet und auch hier gab es nur lobende Worte und der eine oder andere bestellte sich noch ein „at home-paket“. Als nach dem Finale der NOCC-Windbeidel, dann noch der „Eierpanne-song“ angestimmt und die Eierpann à la Tante Anna in den Saal gebracht wurde, war auch diese ruckzuck leer. Auch zum närrischen Jubiläum, dem 11. NOCC-Schlachtfest, wird der Club 2027 einladen und auch hier heißt es, wer nicht schnell bei der Kartenorder ist, der findet keinen Platz in der Narrhalla.
1. NOCC-Narrhallaquiz
Was ist das, ein Narrhallaquiz. Dies fragten sich viele Narren im Vorfeld und waren neugierig.
Ca. 100 Gäste konnte der NOCC am 03.02. in der Ludwig-Eckes-Halle begrüßen. 4 bis 6 Personen bildeten ein Team und man konnte sich auch einen Namen geben. So gab es z.B. die „Rabenmütter“ aus Nieder-Olm oder die „Königlichen“ aus Mainz. Auch eine Gruppe aus Nierstein trat an und stellte sich den Fragen in 7 fassnachtlichen Kategorien. So wurde z.B. gefragt: Wieviel Tonnen Müll fallen nach dem Rosenmontagszug in Mainz an oder es wurden 5 Paar rote Turnschuhe gezeigt und gefragt, zu wem diese gehören. Doch man musste auch Reimen oder ein Lied gurgeln. Nach dem alles ausgewertet war, stand das Team „Windbeidel“ als Sieger fest. Die ersten drei Teams erhielten jeweils einen Preis und als Fazit hörte man: „Wenn ihr nächstes Jahr wieder einen Narrhallaquiz macht, sind wir wieder dabei“.
Rückblick: NOCC-Sitzungen
Tolle Stimmung bei den beiden Fremdensitzungen des NOCC am 14. und 15.02. in der Narrhalla
Ludwig-Eckes-Halle. Sebastian Tannert stimmte zu Beginn die Narren mit seinem Prolog ein und nach dem Einzug der NOCC-Garde und des Komitees begrüßte Sitzungspräsident Mathias Solms die Närrinnen und Narren im Namen des Clubs. Zu Beginn zeigten die Selzinis mit ihrem Showtanz „Harry Potter“ was sie einstudiert hatten. Als erster Redner trat dann Protokoller Frank Schwarz-trauber in die Bütt und bot ein geschliffenes Protokoll, dass sowohl die Orts- wie auch die Weltpolitik streifte. Unter dem Motto, „Venedig trifft Mainz“ zeigten anschließend die Selzperience was sie unter getanzter Fassenacht verstehen und bekamen dafür einen langanhaltenden Applaus. Mit neuen Texten zu alten Melodien überzeugte Coupletsänger Alexander Kreisel, der von Christian Wohlert begleitet wurde. Medusa, die Göttin mit den Schlangenhaaren war das Motto des Showtanzes der Selztastics, die mit ihren Blicken aber keinen der männlichen Narren versteinerten. Der Windbeidel des NOCC, Max Schwarztrauber, sprach in seinem Vortrag vieles an, doch als er am Ende zu einem gemeinsamen Wind von Mainz 05 und dem 1. FCK gegen die Bayern aufrief, bekam er nur Zustimmung. Die Amigos del Sol brachten dann den Saal erstmals zum Mitsingen und Mittanzen. Erstmals auf der närrischen Rostra war Johannes Pschierer zu sehen und zu hören. Sein Vortrag über die Wehrpflicht, honorierten die Narren mit einem langen Applaus. Hottvolee bildete dann musikalisch den Abschluss des ersten Teils und Mathias Solms verabschiedete das Auditorium in eine Pause von 3 x 11 Minuten. Die Trommler der NOCC-Garde trommelten dann die Gäste zum zweiten Teil der Sitzung wieder auf ihre Plätze und als Solms den Leiter der Trommler, Christopher Mildner, nach einer Zugabe fragte, nickte dieser mit dem Kopf und als zu den Trommelklängen das Gardeballett auf der Bühne erschien und mittanzte, brach ein großer Jubel im Saal aus. Jetzt übernahm Handkäs un sei Mussig das Kommando und die erste lange Polonaise bahnte sich ihren Weg durch die Narrhalla. Ohne Zugabe kamen die sechs Musiker nicht von der Bühne. Jetzt suchte ein Mann etwas, was er eventuell in der Ludwig-Eckes-Halle finden wollte. Als Boris Feldmann zum Ende seines Vortrages dann noch tänzerisch Musikwünsche seiner Hochzeitgäste darbot, hielt es keinen mehr auf den Stühlen. Mit dem gib mir ein H, gib mir ein U explodierte die Stimmung und der ganze Saal tanzte bei allen Liedern der Humbas mit. Als der Deutsche Michel, Bernard Knab, dann erschien war es dann wieder ganz leise im Saal und alle lauschten seinen Reimen. Mit seinem Michel-Rep beendete er seinen Vortrag. Doch hier ließ sich Sitzungspräsident Mathias Solms nicht lumpen und sagte Knab mit seinem Absage-Rap ab. Das Gardeballett der NOCC-Garde bot dann einen Gardetanz dar, den man nur loben konnte. Als Überraschung kam dann noch eine Zugabe. Als hier ein Mischpult auf die Bühne gebracht wurde und die Tänzerinnen mit leuchtenden Brillen zum Beat tanzten, stand der ganze Saal. Den Abschluss gestalteten die NOCC-Windbeidel mit ihrem Musical „Der Windbeidel“. Gesanglich zeigten sie, wie man ein Windbeidel wird. Nach den Dankes-worten des Sitzungspräsidenten und der Zugabe der Beidel zogen die Aktiven und das Komitee von der Bühne ab. „Ich habe nur positive Feedbacks erhalten“, sagte Mathias Solms. “Die Stimmung war über den ganzen Abend fantastisch und es hat alles so geklappt, wie es geplant war“.